Weilburg fragt, die FDP antwortet: Sparprogramme
Die Kommunen kämpfen mit wachsenden Aufgaben und weniger Geld. Wo darf in Weilburg auf keinen Fall gespart werden?
Weilburg muss verantwortungsvoll mit jedem Euro umgehen – und dafür gilt für uns: Alle Ausgaben müssen überprüfbar bleiben, nichts darf von vornherein tabu sein.
Gleichzeitig ist klar: Sparen darf nicht zulasten der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt gehen. Besonders wichtig sind Investitionen in Bildung, Betreuung, Infrastruktur, Sicherheit und eine funktionierende Verwaltung. Die Vereinsförderung darf nicht auf der Strecke bleiben. Ein Beispiel siehe im nächsten Block.
Unser Ansatz ist: Prioritäten setzen, Strukturen effizienter machen und Doppeltes vermeiden, statt mit der Gießkanne zu kürzen. Nur so bleibt Weilburg handlungsfähig und attraktiv für Bürger, Familien und Unternehmen.
An der Unterstützung der Vereine, insbesondere derjenigen Vereine, die sich um eine nachhaltige Kinder- und Jugendarbeit bemühen, darf nicht gespart werden.
Kinder- und Jugendarbeit muss auch vorgelebt und auch tatsächlich umgesetzt werden!
In Drommershausen werden seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Fußball auf spielerische Weise trainiert. Das gilt auch für diejenigen von ihnen, die aus benachbarten Stadtteilen kommen sowie für junge Menschen, die als Asylsuchende in Weilburg leben und durch den Sport maßgeblich in die Gesellschaft integriert werden können.
Daher ist hier das Bestreben, einen Kunstrasenplatz zu errichten, der grundsätzlich allen Weilburgern kostenfrei zur Verfügung steht. Gespräche mit Stadt und Kreis haben bereits stattgefunden, die Finanzierung sollte unseres Erachtens aus Kreis-, Landes- und Bundesmitteln angestrebt werden, auch mit Unterstützung der EU.
Die Weilburger Liberalen setzen sich für das Projekt ein, damit es möglichst zeitnah verwirklicht werden kann.
Anmerkung: Die Fragen stammen von Henning Schenckenberg, Weilburger Tageblatt – die Antworten sind in gekürzter Form im WT erschienen.